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„Für Yoga bin ich zu ungelenkig.“ — Das ergibt keinen Sinn!

Zu ungelenkig für Yoga?

„Ich würde ja gerne kommen, aber ich bin leider für Yoga viel zu ungelenkig!“ Das höre ich seit Beginn meiner Arbeit als Yogalehrerin als Argument, warum man bisher noch nicht da gewesen wäre — und ich habe endlich die richtige Antwort darauf gefunden! Lest über meine vielfältigen Yoga-Gespräche und erfahrt, warum „zu ungelenkig für Yoga“ eigentlich gar nicht geht und deswegen als Argument keinen Sinn ergibt.

 

Yoga-Gespräche über den Gartezaun

Als Lehrerin habe ich ja eine gewisse Bekanntheit im Ort, in dem ich arbeite und auch noch direkt wohne, und man trifft mich tatsächlich gelegentlich an prominenten Orten. In der Schule zum Beispiel. Oder beim Einkaufen. Und dann redet man über dies und das und über Kinder. Insgesamt ging es jedenfalls an den Leuten nicht vorbei, das ich plötzlich sowas wie einen Yogasalon aufgemacht habe. Deswegen habe ich z.B. an Fastnacht nicht mehr in unserer Gesangscombo mitgesungen, und das wurde durchaus registriert. „Hammer dies Jor net mitg’sunge, naaa?“, wurde ich nicht nur einmal gefragt!

Man kann noch dazu ganz gut über meinen Gartenzaun drüber- bzw. durch den Lattenzaun hindurchschaun. Und so wurde und werde ich gelegentlich „auf dem kurzen Dienstweg“ angesprochen. Mal geht es um Löwenzahn, dann schon wieder um die Kinder in der Schule. Auch die Kinder selbst erzählen alle möglichen Dinge (oder auch mal nichts). Und seit neuestem geht’s halt auch um Yoga.

 

Die Motivation und Das Gegenargument

Gar nicht so selten höre ich Sätze wie: „Ja, Yoga finde ich voll super/ saucool/ unheimlich gut für meinen Rücken. Wollte ich schon immer mal machen/ Habe ich mal ein paar Jahre gemacht/ Da war ich auch mal in ’nem Kurs. Ich bräuchte das ja auch, hat mir sogar der Arzt empfohlen/ hat mir eine Freundin empfohlen/ will ich eigentlich sowieso schon lang.“ Ich so: „Ja, prima, na dann … !!!?“ Und jetzt kommt fast immer: „Tja, leider kann ich ja nicht kommen.“ Ich bin nach wie vor jedesmal verdutzt und frage: „Wieso denn?“ Klare Antwort: „Ich bin leider ungelenkig …“ Daraufhin wird der Kopf ggf. hängengelassen oder leicht geschüttelt mit einer Mine, die sagt: „Kann man halt nichts machen“ — und fort sind sie.

Und ich stand bis neulich immer da und verstand die Welt nicht mehr. „Das ergibt doch gar keinen Sinn!“, dachte ich. Und dann habe ich ein bisschen überlegt …

 

Warum dieses Gegenargument nicht funktioniert

Was ich dazu sagen werde, wenn ich nächstes Mal etwas schneller mit meiner Reaktion bin, wäre wohl etwa dies:
Bekanntlich isst man, wenn man Hunger hat.
Oder man näht die Hose, wenn sie kaputt ist.
Oder man geht zum Arzt, wenn man krank ist.
Oder man mäht den Rasen, wenn er zu lang ist.

Kurz: Man löst das Problem, wenn man eins hat. Noch einmal anders formuliert: Ein Problem ist ein Grund, nach einer Lösung zu suchen! So weit stimmt mir sicher jede/r zu und zack, schon ist das Argument entkräftet und genau deswegen kann ich überhaupt nicht kapieren, warum die Leute meinen: „Ich kann nicht kommen, weil ich ungelenkig bin!“ Das ist im Umkehrschluss das gleiche wie: „Ich kann nichts essen, ich hab nämlich so einen Hunger.“ oder „Leider kann ich den Rasen nicht mähen, denn die Halme sind lang.“ So ein Unsinn, das würde ja nie jemand sagen!

 

Ungelenkig ist genau richtig für Yoga!

Wie hieße denn nun der richtige Satz im Bezug auf Yoga?! Genau: „Ich komme gleich morgen, weil ich ungelenkig bin!“ Also mir kommt das so herum viel logischer vor. Es geht ja nicht nur ums Verbiegen. Yoga tut auf vielen Ebenen gut und bringt dich in Verbindung mit dir selbst!

Also wer mir das nächste Mal auf dem Schulhof oder am Gartenzaun oder sonstwo was von ungelenkig erzählt, dem geb ich direkt den Flyer mit den Terminen … ha!

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